Geschichten über die Musik, Menschen und Mikrofone auf der Musikmesse 2015 (Nr. 3)

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Die Überraschungen der Musikmesse 2015 waren für mich diese drei schönen Geräte, die mich durch ihre Optik (forgive me Father) und Novum begeistert haben. 1. Das große Micro mit DREI Kapseln habe ich recht ausführlich in meiner zweiten Geschichte beschrieben, überrascht hat das Mikro mich trotzdem und gehört daher in die Überrascnungsliste. Hier ist das….
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Geschichten über die Musik, Menschen und Mikrofone auf der Musikmesse 2015 (Nr. 2)

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Mikrofone… Manche fragen: Gibt es den einen «Best microphone in the world»? Nach der Meinung der Hersteller schon.. Aber in Wirklichkeit ist die Sache ja wohl viel komplexer. Das Micro muss nicht nur zu der bestimmten Stimme passen, sondern auch zu der Musikrichtung und zu dem Stil des Projekts und des Produzenten. Sind die teurere…
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Geschichten über die Musik, Menschen und Mikrofone auf der Musikmesse 2015 (Nr. 1)

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Die Musikmesse ist immer eine massive Erfahrung für die Ohren. Menschen, DJs, Instrumente und verschiedenen Music Acts produzieren eine gewaltige Geräuschkulisse mit einem mächtigen Pegel und zwar gleichzeitig. Die Horden von Musikwütenden Interessenten, wie die Bienen, laufen in einer Richtung. Es ist zugleich beruhigend und verstörend ein Teilchen dieser Horde zu sein. Dieses Jahr kamen…
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Audio
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Künstlerische Identität eines Musikers: Eigenen Sound finden!

BonScott

Wie schwer ist es? Den einen unverwechselbaren EIGENEN Sound zu finden ist eine, vielleicht sogar DIE schwierigste Aufgabe eines Sängers. Eigene Persönlichkeit in der Stimme wieder zu spiegeln, EIGENE Stimme zu finden ist überhaupt nicht selbstverständlich.
Es gibt einige Sänger, die Glück hatten ihre Stimme zu finden, nicht selten war es durch eine schreckliche Leidensgeschichte „ermöglicht“. Die berühmte „gebrochene“ Stimme von der legendären Jazzsängerin der 30-50-er Jahre Billie Holliday war am Anfang klar und unschuldig UND recht uninteressant. Die Drogen, falsche Männer, Alkohol und immer wieder Erniedrigungen der Rassentrennung haben aus ihre Stimme einen, hm, ich nenne es „rohen Stück Seele“ gemacht. „Strange Fruit“, „Bloomy Sunday“, „Don´t Explain“ sind Songs, die immer noch den brennenden Schmerz hörbar machen, gleichzeitig so virtuos sind, dass die Musik bis jetzt prägen.

Oder die berühmte Janis Joplin, die keinen Heroin Schuss, keine Vodka Flasche und keinen Kerl ausgelassen hat. Ihre Stimme klingt heute noch unglaublich.Das Leben auf der Überholspur endete leider zu früh, mit 27. So wie bei einigen Rock´n´Roll Heroes auch: Bon Scott von AC/DC, Amy Weinhouse, Jim Morrison von Doors, Kurt Cobain von Nirvana und vielen anderen…
Es hat zu einer regelrechten Legende geführt und so einer Art Aura des Leidens, die viele Musiker auf diesen fatalen Weg geschickt hat. Einen coolen Rock´n´Roller gibt man mit viel Sex&Drugs&Buzz ab. Dabei findet man auch DEN Sound. Den verkorksten eigenartigen SOUND, den EIGENEN, UNVERWECHSELBAREN Sound mit diesem man auch dann die Welt erobert.

English: Portrait of Billie Holiday in Down Be...

English: Portrait of Billie Holiday in Down Beat magazine. (Photo credit: Wikipedia)

Hat es geklappt? Durchaus, nicht selten… hat dieser Weg zu DEM Sound direkt… in Abgrund geführt (sehe oben).
Also ist die Frage ob ein Künstler (yeah, ein Rock-Pop Artist) sich zerstören muss um den Sound zu finden ist durchaus berechtigt.
Wie beantworte ich diese Frage? In unseren Zeiten soll das wohl anders laufen, oder? Rock´n´Roll Romantik hat Platz gemacht. Zuerst den ungeheueren Musikerhonoraren der 90-er, und 00-er Jahren und dann den Überlebungsängsten der Branche. Der Castingswahn hat sowieso alles platt gefahren was an dem künstlerischen Anspruch in Musikbusiness noch übrig war. Ich bin auf keinen Fall gegen Castingsformaten. Besser Musik-Castingshows als gar keine Musik im Fernsehen.
Aber man muss zugeben, dass die Musikromantik dabei Zugrunde geht…

Kurt Cobain

Kurt Cobain

Aber zurück  zu der Frage der künstlerischen Identität eines Musikers – seines Sounds. Die Musiker haben keine Ausnahmestellung mehr, keinen Freak-Bonus und keinen romantischen Nimbus des Rebellen mehr. Vor ein Hundert Jahren waren es noch die Dichter, jetzt sind die Rocker dran. Ein Rocker zu sein heißt nicht mehr ein Wesen aus der anderen Welt mit eigenen Regeln zu sein.
Wie und wo soll man sich als Musiker auf der Suche nach Role Models und Inspiration bewegen? Na ja, das Leben in digitalen Zeitalter ist wahnsinnig aufregend geworden für jeden von uns ob Künstler oder nicht – einfach ist es für Keinen für uns.
Ich glaube an erste Stelle es um die Persönlichkeit UND erst dann um die Musik geht. Man muss wissen, WAS man der Welt mitzuteilen hat. Tja, super, und wie findet man das heraus?
Dafür habe ich ein besonderen System erarbeitet und falls es euch interessiert werde ich natürlich über dieses im nächsten Blog berichten…
Also, her mit den Fragen und Meinungen!

Stay tuned!
Eure Inna

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Video
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Im Reich der Stimme: Story of Mr. Golden Voice

Ich habe beschlossen mit euch meine Leidenschaft zu teilen. Die Leidenschaft zu den Stimmen. Ja, klar, ich habe schon einiges über die Stimmen geschrieben, sogar mich als einer Stimmenfetischistin geoutet. Aber meine Liebe zu der Stimme und Musik ist weit viel mehr als nur ein Voice-Fetisch. Das Leben im Reich der Stimme ist sehr schön und spannend und es gibt richtig tolle Geschichten zu erzählen…

Diese Geschichte fing in dem weiten 2011, als ein regionales Radio auf eine unglaubliche Stimme gestossen war. Das war die Stimme von Ted Williams, einen Obdachlosen, der am Highway Rand stand und bettelte.
Nun, theoretisch gesehen, bettelte er. Praktisch hat er mit einer unglaublichen ausbildeten und wohlklingenden Stimme eines professionellen Radiomoderators ein Paar Sätze niedergeschmettert. Er bettelte nicht, er war dankbar für die Aufmerksamkeit, einen Groschen oder ein Burger. Er lächelte mit seinen kaputten Zähnen und es war so surreal und jedoch menschlich, dass die regionale Radioleute nicht weiter gefahren sind.


Sie setzten das Video auf YouTube, holten Ted Williams ins Studio, liessen ihn einige Texte sprechen und erzählten seine Geschichte der Welt, dann kam NBC und so begann das Märchen von dem Mr. Golden Voice.
Ted Williams war ein Junkie, der irgendwann Kontrolle über sein Leben verloren hat. Seit fast 20 Jahren lebte er auf der Strasse.
Er lächelte jedem und zeigte seine Wunderstimme jedem der es wollte, sein größter Traum wäre wenn ihn jemand für „Voice Over“ Job engagieren würde. Er könnte nicht glauben, dass ihn jemand noch brauchen kann und war zu Tränen gerührt als es doch eintraf. Es klappte alles wunderbar, Ted übte seine Stimme trotz Drogen und Alkohol die ganze Zeit und könnte alle Jobaufträge bravurös meistern.
Sein Leben änderte sich dramatisch. Er bekam eine Wohnung, versöhnte sich mit seiner Mutter und seinen Kindern, versuchte seine Sucht zu bezwingen und machte sich scheinbar auf dem Weg zum Olymp.
So könnte das Märchen enden, aber das Leben geht weiter. Es folgten viele Up&Downs, ist wieder und wieder rückfällig geworden, bekam viel Geld und verlor noch mehr… Jetzt, im 2015 ist Ted Williams immer noch positiv, leicht enttäuscht, dass er nicht die größten Jobs in Branche bekommt, wie er gehofft hat und um einigen Erfahrungen mit den falschen Leuten reicher, aber die Stimme ist immer noch genau so, wie sie war. Goldene Stimme, die ihn gerettet hat und es immer wieder tut.

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Meine TOP 10 – Best Songs 2014

Inna & AEG Mikrofon

Inna & AEG Mikrofon

Das Jahr 2015 beschert uns schon mit neuen tollen Songs, aber irgendwie hängen wir  immer noch an unseren Lieblingen aus dem letzten Jahr.
Und tatsächlich war das ein erfolgreicher musikalische Jahr. Es gab viele gute Songs, einige Welthits und natürlich auch Songs von denen man sich dann irgendwie zu retten versuchte, wurde aber immer wieder #atemlos beim Weglaufen.
Meine Favoriten aus dem Jahr 2015 sehen so aus:
1. Don´t by Ed Sheeran
2. Rude by Magic
3. Money On My Mind oder doch Stay With Me von Sam Smith
4. Budapest by George Ezra
5. Happy by Pharell Williams
6. It´s All About The Base by Meghan Taylor
7. Rather Be by Clean Bendit
8. Chandellier by Sia
9. Taylor Swift – Shake It Off
10. Habits (Stay High) by Tove Lo
Sooooo los geht´s!
1. Don´t by Ed Sheeran
Eigentlich dachte ich es wäre ein neuer schwarzer Star aus Amerika, den ich noch nicht kenne, als ich den Song zum ersten Mal hörte. Aber das ist doch Ed Sheeran und er wird immer souliger, zum Glück. Love it!


2. Rude by Magic
Geile Stimme, guter Song, mellow Melodie und Reggae – das sind die Schlüssel zum Glück den ganzen Jahr lang. Die Pentatonix Coverversion war fast besser…


3. Money On My Mind oder doch Stay With Me von Sam Smith, ich kann mich nicht entscheiden… Ich liebe Sam Smith.

4. Budapest by George Ezra ist ein Song, der in den 70-er geschrieben sein könnte. Er klingt so natürlich, nostalgisch und dennoch frisch. Tolle Stimme und ein guter Song.

5. Happy by Pharell Williams
Ohne Happy im letzten Jahr war nichts zu machen, der Song aus Soundtrack „Ich einfach unverbesserlich 2“ wurde zu einem Welthit nicht nur durch den Film, nicht nur durch 24/7 Videoklip, sondern vor allem durch den Dance-Flachmob. Leichte Melodie verbunden mit der schwerelosen philosophischen Message haben die wichtigsten Zusätze geliefert und Pharell ist, nach Taylor Swift mit Verlaub, der Popkönig des Jahres gewesen.

6. It´s All About The Base by Meghan Trainor
Keiner wollte sich an den Song trauen, dann hat sie es selbst gesungen. Und wie sie es gemacht hat. Ein toller Song, großes Video und geiler Bass.

Meghan Trainor — All About That Bass – MyVideo
7. Rather Be by Clean Bendit
Hat mich eigentlich am Anfang gar nicht beruht, aber meine Gesangsschülerin Elena Jaber war schon wieder mit ihrer Trendgespür richtig und als sie den Song gelernt und gesungen hat, habe ich mich doch in den Song verliebt. Klassik & Dance & Pos – it will never stop(s). Ein schöner Song!

8. Chandellier by Sia
Sie kam zu der Probestunde total verschüchtert. Ein schönes 15-jähriges dunkelheutiges Mädchen. Wir starten mit den Stunden im Winter 2014 und die Übungen klappten nicht immer perfekt. Eines Tages kam sie mit diesem Song und wollte es singen… sie sang es. Ich könnte meinen Ohren und Augen nicht glauben. Der Song ist verdammt schwer er ist wie ein Wettkampf im Singen auf dem Weltniveau. Fazit: Die Gesangsübungen sind nicht unwichtig, aber Singen ist wichtiger. Ich musste wirklich lachen und ihr ganz neue Übungen raussuchen.

9. Shake It Off  by Taylor Swift
Alles perfekt und es wurde sogar im Deutschlandfunk gespielt, ich habe meinen Ohren nicht trauen wollen. Na ja, es gab eben kein Radio, das den Song NICHT gespielt hat.

10. Habits (Stay High) by Tove Lo
Endlich mal was neues, mehrere Hundertetausende YT Kicks und der neue Star ist born. Es bleibt spannend…

Stay tuned!

Eure Inna

P.S. Foto by Nataliya Lanova, Edit by Inna Ligum Photo

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Lesen über das Schreiben: Stephen King „How To Write Books“

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Eigentlich schrieb ich schon immer. Ich schrieb Tagebücher, Aufsätze und Artikel für die Schulzeitung. Gewann Preise auf den literarischen Schulwettbewerben. Als Studentin wurde ich schliesslich sogar Musikjournalistin und es hätte auch so weiter laufen können, aber… ich bekam diesen Traum. Ich wollte Sängerin werden. Ich reiste aus der Ukraine nach Deutschland aus, weil mir die…
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2014 – ein Jahr, das mein Leben veränderte

Inna / Ukraina

Liebe Freunde, dieses Jahr war nicht einfach, besonders für mich als Ukrainerin. Dieses Jahr war nicht einfach für mich als Mensch, als Sängerin und als Schreiberin. Die Revolution auf dem Maidan hat mein Selbstverständnis als Ukrainerin und gleichzeitig als Europäerin kardinal verändert. Seit Jahren lebe ich abseits der Politik, gerüstet mit der üppigen Portion des…
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New Voices: Sam Smith

 

 

Ich wieß, ich weiß, ich bin viel zu spät. Der Name von Sam Smith kennt mittlerweile Jeder. Aber… es ist nie zu spät für die Stimmenbegeisterung. Und ich bin begeistert von der Sam Smith Stimme.

Seine Siegeszug began mit dem eigentlich recht unterhaltsamen Liedchden „La-la-la“ im letzten Sommer. Der Anfang hörte sich wie ein fehlerhafter, geschnittener Take, aber genau das machte die Unverwechselbarkeit des Songs aus. Als ich später von den Coautoren und Produzenten mit den arabischen Namen gelesen haben, wurde mir klar, dass das Exotische bei dem Song nicht zufällig, sondern absolut gewollt war. Die orientalische Farbe der Melodie hat den Song einzigartig gemacht und Sam Smith wurde ein Star. Für alle, aber nicht für mich. Ich habe seinen Album nicht mal anhören wollen, so wenig interessierte mich dieser eigentlich phenomenaler Sänger.

Und dann auf ein Mal war der Damm gebrochen, zuerst war es die Gospel-Ballade „Stay With Me“, die mich einfach wie ein Schmetterling auf die Nadel gesetzt hat und dann die weiteren Songs. Ok, ich kaufte das Album.

Letzte Woche hatte ich eine Fotoshooting als Model und das braucht eine besondere Inspiration. (Ja, ja, die Bilder zeige ich natürlich auch. Morgen.) Diese fand ich beim Sam Smith und veliebte mich in die Stimme für immer und ewig. So ging offensichtlich nicht nur mir, schon seit dem letzten Jahr wird Sam Smith als die großte Stimmsensation des Jahres gefeiert und so ist er auch.

Stay tuned!

Eure Inna

 

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