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To be a woman on Womens Day

Foto am 03.11.14 um 15.52

Ich liebe es eine Frau zu sein.

Aber was bedeutet es heute? Was müssen wir, moderne Frauen, erfüllen? Wir müssen stark sein und zwar fast immer, dürfen aber die Schwäche zeigen (um zu beweisen, dass wir immer noch Frauen sind? Just joking). Wir sollen schön sein, sollten aber nicht eitel auftretten. Sich um die Karriere kümmern, die perfekte Familie haben, sich eigener kreativer Individualität bewusst sein und sich ja selbsverständlich in allen Lebensbereichen verwirklichen.

Wir dürfen verrückt nach Schuhen sein und belesen sein, eine kultivierte Frau wirkt ansprechend und bereichert jede Gesellschaft. Eigene Meinung dürfen wir natürlich auch haben, auch die Journalistinnen selbstverständlch, in Social Media werden sie dafür brutal und gnadenlos beschimpft, nicht unbedingt weniger als Männer, aber …mmm… dreckiger.

Wir sollen Verständnis für den Mann, für den Chef und für die Industrie haben, sie haben ja alle ihre Probleme und große Herausforderungen… Wir müssen uns nicht unbedingt fügen, aber wir sind ja so harmoniesüchtig, dass wir es manchmal doch und gerne tun… Und dann wieder und wieder, und wieder, und dann… rasten wir aus… Und alle sind verblüfft…

Die Männer, die Chefs, die Industrie und vor allem die anderen Frauen… Es gibt niemanden gnadenloser, als die anderen Frauen… Und niemanden barmherziger…

Aber heute ist mir alles egal, ich liebe es Frau zu sein, meinen Gefühlen zu folgen, meine Emotionen auszuleben und meine Stimmungen wahrzunehmen… Das Leben hat dann eine Million Farben mehr…

Happy Womens Day, meine lieben Frauen, Mädchen, Omas und Tanten, meine lieben Freundinnen, Kolleginnen und Partnerinnen (in Crime & Art), meine Schülerinnen, meine Ärztinnen, meine Frisörinnen, meine Unterstützerinnen!

Happy Womens Day, meine lieben Männer, ohne euch sind wir nur zur Hälfte komplett!

 

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Konzert von Kultband „Galaxis“

Das war ein schönes Konzert. Ich bin hauptsächlich wegen Siggi Zundl hingegangen, meinem „partner in crime“. Siggi ist Rockgitarrist und hat in der langen Geschichte der legendären Band „Galaxis“ auch schon einige Zeit mitgespielt. Es war schon, mitreisend und es hat gerockt. Ich glaube, das man es sieht und spürt. Es sind viele bekannten Musiker, die mitspielen oder mitspielten. Robert Ahl, Rudi Ille, Armin Rühl, Peter Pfeifer, Bernd Niederer, Marco Vincenzo und viele anderen. Es hat Spass gemacht da zu sein und es hat Spass gemacht es zu fotografieren.

Stayed tuned!

Eure Inna
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Das Leben ist schön

2016-05-17pp

Ich sitze verkrümmt vor meinem Computer und schreibe diese Zeilen. Ich bin krank. Krank im Sommer. Verdammt! Tja, wenn schon dann schon.

Ich hasse es krank zu sein. Früher könnte ich kranksein regelrecht geniessen. Ich musste nicht in die Schule oder Uni, könnte pausenlos lesen und durfte offiziell nichts tun. Ich bin ja krank.

Aber jetzt, tja jetzt ist mein Leben anders.

Ich lebe das Leben, was ich schon immer geträumt habe zu leben und nur eine Stunde, eine Minute dieses Lebens auf die Krankheit zu verschwenden ist unbeschreiblich doof.

Also, das Leben ist schön.

Ich gehe vielleicht doch jetzt ins Studio…

Und ja, nach einer längeren Pause blogge ich jetzt wieder.

Stay tuned!

Eure Inna

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Geschichten über die Musik, Menschen und Mikrofone auf der Musikmesse (Nr. 3)

Die Überraschungen der Musikmesse 2015 waren für mich diese drei schönen Geräte, die mich durch ihre Optik (forgive me Father) und Novum begeistert haben.

IMG_04141. Das große Micro mit DREI Kapseln habe ich recht ausführlich in meiner zweiten Geschichte beschrieben, überrascht hat das Mikro mich trotzdem und gehört daher in die Überrascnungsliste. Hier ist das. Jefferson Airplane hatte ich fast geschrieben, anstatt von Josephson Engineering….

2. DJ-Akkordeon nenne ich dieses schönes und einzigartiges Instrument aus Frankreich: DUALO / du-touch ermöglicht intuitives Musizieren für jeden Musikbegeisterten oder Profie. Leider war ich so fasziniert von den Künsten des Musikers, der das Instrument vorführte, dass ich kein Video gemacht hat. Aber die Begeisterung blieb und die will ich mit euch teilen.IMG_0422
Ich finde wir leben in einer unglaublich schönen Zeit, die Technologie bekommt mittlerweile den moralischen Status und es wird natürlich alles immer komplizierter, aber ich kann meine Bewunderung vor dem (auch technologischen) WUNDER nicht zügeln.

 
3. Als „Audio UFO“ würde ich meine letzte Messeüberraschung definieren – hier hat mich Ästhetik des Geräts IMG_0449erobert, die Funktionalität war nicht klar ersichtlich, aber es sah toll aus! Theremini von der Firma Moog. 

Eine „Funny Story“ muss auch her, noch dazu mit einem Promi.

An diesem Stand fand ich nur Eines interessant: Den Kerl, der malerisch seine Füße auf die cremeweiße Oberfläche der luxuriösen Studiomöbel abgelegt hat. Er tippte melancholisch in seinem Smartphone und stellte den krassen phlegmatischen Gegensatz zu der Messehektik. Ein Rocker, der auf einer, wenngleich Musik-, aber doch einer Messe «don´t give a shit about a world» Attitude legt und dabei so stylisch aussieht.
IMG_0480Als er meinen gezielten Blick merkte hat er seine Füße etwas verlegen runtergeholt, was mich was verzweifeln liess.
«Nein, bitte, nein! Put your feets back, please!», wir lachten beide und ich hatte meinen lässigen Shot, als Siggi mich von hinten ansprach:IMG_0483
«Das ist doch Steven Slate!»

«Wer soll das denn sein?»
Siggi schaute mich ziemlich enttäuscht, aber das hat mich nicht engeschüchtert..
«Das ist der der Entwickler von einer der besten Drum Samples der Welt. Seine Drums werden von den berühmtesten Produzenten und in den größten Studios eingesetzt. Ich habe sie natürlich auch.»
«Dann muss ein Foto her!», sagte ich. Steven hat sich nicht nur als ein stylischer sondern auch ein netter Zeitgenosse herausgestellt und hier ist das Foto.IMG_0484 Continue reading

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Geschichten über die Musik, Menschen und Mikrofone auf der Musikmesse (Nr. 2)

Mikrofone
Manche fragen: Gibt es den einen «Best microphone in the world»? Nach der Meinung der Hersteller schon.. Aber in Wirklichkeit ist die Sache ja wohl viel komplexer. Das Micro muss nicht nur zu der bestimmten Stimme passen, sondern auch zu der Musikrichtung und zu dem Stil des Projekts und des Produzenten.
Sind die teurere Mikrofone grundsätzlich besser? Jein. Ich würde es anders ausdrücken… Es gibt tolle günstigen Mikrofone…

Gleich zu Beginn unserer Messereise waren es die neue amerikanischen Mikrofone von Charter Oak von denen ich bis jetzt noch nichts hörte, was sich bestimmt bald ändert. Die haben einen angenehmen, weichen und klaren KlangIMG_0410. Der Korb wird aus einem Stück Metall durch ein Spezialverfahren herausgeschnitten und handverarbeitet. Der Preis ist verhältnismässig nicht so hoch. Es geht los mit 1000$. Und… das ist das Mic von Sam Smith.

Grundsätzlich ist es natürlich nicht einfach auf der Musikmesse den Klang zu beurteilen, daher entscheidet Siggi (der Produzent von Sound Factory Tonstudio Walldorf, wo ich arbeite) sich nie spontan zu einem Mikrofonkauf. Das Mikro wird ins Studio zum Testen eingefordert und in einem gewöhnten Abhörraum mit verschiedenen Stimmen und Instrumenten ausprobiert. Erst dann kann man einen Urteil fehlen und sogar dann ist es nicht einfach. Ich dürfte vor zwei Jahren so eine Testphase beobachten und dabei auch mitmachen. Es wurden über 20 Mikrofone im Studio getestet, das Ergebnis davon waren fünf neuen Mikros, die nach und nach dazu kamen.

IMG_0420_ppAber weiter gehts zu den Messe Mikrofonen. Wahrscheinlich das größte Mikrofon der Welt im Moment kommt von Josephson Engineering und trägt den stolzen Namen C700S. Das tolle an der Messe dass man nicht nur die Vertriebsleute kennenlernt sondern auch die Kreativen hinter einer Marke: Ingenieure und Developer. Die Begeisterung, mit der sie über ihre Produkte sprechen, kann man nur mit der der stolzen Eltern eines Weltchampions vergleichen.IMG_0419 Continue reading

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Geschichten über die Musik, Menschen und Mikrofone auf der Musikmesse (Nr. 1)

IMG_0501Die Musikmesse ist immer eine massive Erfahrung für die Ohren. Menschen, DJs, Instrumente und verschiedenen Music Acts produzieren eine gewaltige Geräuschkulisse mit einem mächtigen Pegel und zwar gleichzeitig.
Die Horden von Musikwütenden Interessenten, wie die Bienen, laufen in einer Richtung. Es ist zugleich beruhigend und verstörend ein Teilchen dieser Horde zu sein.
Dieses Jahr kamen wir, ich und Siggi Zundl von Sound Factory Tonstudio Walldorf, ohne einen besonderen Plan auf die Messe.
Wie waren schon mal oft die Fachbesucher, wir waren drei Jahre in Folge die Aussteller auf der Messe, vorletztes Jahr wurde ich als Sängerin von VIRUS Radio interviewt und letztes Jahr hat Siggi sogar eine wunderschöne Gibson Gitarre sich erspielt (die Geschichte verdient einen eigenen Blogpost).

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Audio
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Künstlerische Identität eines Musikers: Eigenen Sound finden!

BonScott

Wie schwer ist es? Den einen unverwechselbaren EIGENEN Sound zu finden ist eine, vielleicht sogar DIE schwierigste Aufgabe eines Sängers. Eigene Persönlichkeit in der Stimme wieder zu spiegeln, EIGENE Stimme zu finden ist überhaupt nicht selbstverständlich.
Es gibt einige Sänger, die Glück hatten ihre Stimme zu finden, nicht selten war es durch eine schreckliche Leidensgeschichte „ermöglicht“. Die berühmte „gebrochene“ Stimme von der legendären Jazzsängerin der 30-50-er Jahre Billie Holliday war am Anfang klar und unschuldig UND recht uninteressant. Die Drogen, falsche Männer, Alkohol und immer wieder Erniedrigungen der Rassentrennung haben aus ihre Stimme einen, hm, ich nenne es „rohen Stück Seele“ gemacht. „Strange Fruit“, „Bloomy Sunday“, „Don´t Explain“ sind Songs, die immer noch den brennenden Schmerz hörbar machen, gleichzeitig so virtuos sind, dass die Musik bis jetzt prägen. Continue reading

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Video
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Im Reich der Stimme: die unglaubliche Geschichte von Mr. Golden Voice

Ich habe beschlossen mit euch meine Leidenschaft zu teilen. Die Leidenschaft zu den Stimmen. Ja, klar, ich habe schon einiges über die Stimmen geschrieben, sogar mich als einer Stimmenfetischistin geoutet. Aber meine Liebe zu der Stimme und Musik ist weit viel mehr als nur ein Voice-Fetisch. Das Leben im Reich der Stimme ist sehr schön und spannend und es gibt richtig tolle Geschichten zu erzählen…

Diese Geschichte fing in dem weiten 2011, als ein regionales Radio auf eine unglaubliche Stimme gestossen war. Das war die Stimme von Ted Williams, einen Obdachlosen, der am Highway Rand stand und bettelte.
Nun, theoretisch gesehen, bettelte er. Praktisch hat er mit einer unglaublichen ausbildeten und wohlklingenden Stimme eines professionellen Radiomoderators ein Paar Sätze niedergeschmettert. Er bettelte nicht, er war dankbar für die Aufmerksamkeit, einen Groschen oder ein Burger. Er lächelte mit seinen kaputten Zähnen und es war so surreal und jedoch menschlich, dass die regionale Radioleute nicht weiter gefahren sind.

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Meine TOP 10 – Best Songs 2014

Inna & AEG Mikrofon

Inna & AEG Mikrofon

Das Jahr 2015 beschert uns schon mit neuen tollen Songs, aber irgendwie hängen wir  immer noch an unseren Lieblingen aus dem letzten Jahr.
Und tatsächlich war das ein erfolgreicher musikalische Jahr. Es gab viele gute Songs, einige Welthits und natürlich auch Songs von denen man sich dann irgendwie zu retten versuchte, wurde aber immer wieder #atemlos beim Weglaufen.
Meine Favoriten aus dem Jahr 2015 sehen so aus:
1. Don´t by Ed Sheeran
2. Rude by Magic
3. Money On My Mind oder doch Stay With Me von Sam Smith
4. Budapest by George Ezra
5. Happy by Pharell Williams
6. It´s All About The Base by Meghan Taylor
7. Rather Be by Clean Bendit
8. Chandellier by Sia
9. Taylor Swift – Shake It Off
10. Habits (Stay High) by Tove Lo
Sooooo los geht´s!
1. Don´t by Ed Sheeran
Eigentlich dachte ich es wäre ein neuer schwarzer Star aus Amerika, den ich noch nicht kenne, als ich den Song zum ersten Mal hörte. Aber das ist doch Ed Sheeran und er wird immer souliger, zum Glück. Love it!


2. Rude by Magic
Geile Stimme, guter Song, mellow Melodie und Reggae – das sind die Schlüssel zum Glück den ganzen Jahr lang. Die Pentatonix Coverversion war fast besser…

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Lesen über das Schreiben: Stephen King „How To Write Books“

www.stephenking.com

www.stephenking.com

Eigentlich schrieb ich schon immer. Ich schrieb Tagebücher, Aufsätze und Artikel für die Schulzeitung. Gewann Preise auf den literarischen Schulwettbewerben. Als Studentin wurde ich schliesslich sogar Musikjournalistin und es hätte auch so weiter laufen können, aber… ich bekam diesen Traum. Ich wollte Sängerin werden. Ich reiste aus der Ukraine nach Deutschland aus, weil mir die Musik im Westen besser gefiel und nach vielen Abenteuern wurde ich Sängerin.
Dann plötzlich fing ich wieder an zu schreiben und mittlerweile habe ich einige Presse Veröffentlichungen auf Deutsch. Als ich vor ein Paar Jahren bei dem Spiegel-Literaturwettbewerb teilnahm, fing ich an mich intensiv für Creative Writing zu interessieren. Inzwischen besitze ich kleine aber feine Büchersammlung auf drei Sprachen über das Schreiben und versuche das Schreiben systematisch, aber kreativ in mein Leben einzugliedern.
Heute möchte ich mit meinem Liebling anfangen. Das ist das Buch von Stephen King, das auf Deutsch recht langweilig: „Das Leben und das Schreiben“ heißt. Der Originaltitel ist nicht viel besser: „On Writing“ und nur die Russen haben den passenden Titel gefunden: „Как писать книги“ – „How to write books“ – „Wie schreibt man Bücher“. Continue reading

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