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Lesen über das Schreiben: Stephen King „How To Write Books“

www.stephenking.com

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Eigentlich schrieb ich schon immer. Ich schrieb Tagebücher, Aufsätze und Artikel für die Schulzeitung. Gewann Preise auf den literarischen Schulwettbewerben. Als Studentin wurde ich schliesslich sogar Musikjournalistin und es hätte auch so weiter laufen können, aber… ich bekam diesen Traum. Ich wollte Sängerin werden. Ich reiste aus der Ukraine nach Deutschland aus, weil mir die Musik im Westen besser gefiel und nach vielen Abenteuern wurde ich Sängerin.
Dann plötzlich fing ich wieder an zu schreiben und mittlerweile habe ich einige Presse Veröffentlichungen auf Deutsch. Als ich vor ein Paar Jahren bei dem Spiegel-Literaturwettbewerb teilnahm, fing ich an mich intensiv für Creative Writing zu interessieren. Inzwischen besitze ich kleine aber feine Büchersammlung auf drei Sprachen über das Schreiben und versuche das Schreiben systematisch, aber kreativ in mein Leben einzugliedern.
Heute möchte ich mit meinem Liebling anfangen. Das ist das Buch von Stephen King, das auf Deutsch recht langweilig: „Das Leben und das Schreiben“ heißt. Der Originaltitel ist nicht viel besser: „On Writing“ und nur die Russen haben den passenden Titel gefunden: „Как писать книги“ – „How to write books“ – „Wie schreibt man Bücher“. Continue reading

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LeseSUCHT

Und so sieht mein „Nachttischlein“ aus...)

Und so sieht mein „Nachttischlein“ aus…)

Ich gebe es freiwillig zu: ich bin lesesüchtig. Ich brauche ein Tag (hm eine Nacht) um ein Buch von 400 Seiten durchzulesen und wenn das Buch gut war, bin ich danach (lese)hungriger, als davor.
Die Veränderung der Welt, der eigenen Welt in erster Linie – das fasziniert mich. Ein Buch kann dir nicht nur praktischen oder interessanten Seiten des Lebens zeigen. Ein Buch kann dich nicht nur unterhalten. Das eigenes Kino, dass beim Lesen vor eigenen Augen abgespielt ist mit keinem Film oder Spiel vergleichbar.

Es kann zum Teil echter als das Leben sein. Aber nicht mal das fasziniert und zieht mich im Lesen so endgültig an. Manchmal trifft man die BÜCHER die alles verändern. Idealerweise sind das gute Veränderungen. Meine waren meistens gut. Ein Buch, das alles im Leben verändert. Danach sieht man die Welt mit anderen Augen.

Es kann ein hochliterarisches Werk sein, das meine künstlerische Sensibilität durch seine Kunstfertigkeit, Esprit und Schönheit auf die nächste Stufe bringt. So war das als ich mit 13 die „Anna Karenina“ von Leo Tolstoi las oder mit 17 den „Idiot“ Dostojevski, oder „100 Jahre der Einsamkeit“ von Gabriel Garcia Marquez, oder „On Chesil Beach“ (Am Strand) von Ian McEvan, oder auch „Die Frau im Mond“ von Milena Agus.

Ein Coaching Buch kann auch einiges auslösen indem es mir die einfacheren Wege zum aktuellen Ziel aufzeigt. Oder auch ein Buch von oder über einen Musiker, in dem ich plötzlich eine Idee für mein eigenes Musikleben finde.  So war die Autobiographie von Miles Davis prägend für mich, als ich nach Deutschland kam und meinen Weg als Musikerin suchte.
Es kann auch ein gutes Krimi sein, der so gut und präzise das Leben beschreibt, dass ich mal wieder begreife wie die Zusammenhänge des Alltags funktionieren.
Ich könnte zu jedem Beispiel unendliche Listen aufführen und vielleicht werde ich es auch eines Tages tun. 😉
Im letzen Jahr hat mich endlich die skandinavische  Fieber gepackt und ich jage ein Krimi nach dem anderen.
Einige Autoren begeistern mich mit jedem weiteren Buch immer mehr und bei einigen Bestseller Schreibern kann ich nicht mal das erste Werk überwinden. Zu den ersten zählen die Schwedin Asa Larsson mit ihrer ergreifenden (bis jetzt fünfteiligen) Saga über die kühle und sensible Rebekka Martinsson. Absolut einzigartigen Landschaft Beschreibungen erwecken die Natur  zum Leben, und erheben diese zu Protagonistin. Die Bücher von Asa Larsson versetzen den Leser in einer Art Trance… die fast bis zu letzen Seite anhält. Die Schlüsse der Bücher sind nicht optimal, aber wer hat schon optimale Schlüsse ordentlich schreiben können? In der gesamten Weltliteratur werden nicht mehr als 10 zu finden sein.
Darüber schrieb ich schon einen Blog auf Russisch und das werde ich bestimmt auch auf Deutsch tun. So wie ich einen einzelnen Blog über skandinavischen Krimis schreiben soll.
Jetzt gehe ich aber und lese in meinem Buch ein Paar Seiten weiter. Heute ist es „Das Spinoza Problem“ von Irving Yalom.

Stay tuned!

Eure Inna

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