Studio & Life

IMG_0319Je mehr ich im SoundFactory arbeite, arbeite als Sängerin, als Vocalcoach und als Studiomanagerin, desto mehr finde ich die Arbeit im Studio interessant und einzigartig. Ich schrieb schon darüber ein Paar Artikel und einige Blogs und ich habe immer wieder Bock darüber zu schreiben.

Die Arbeit im Studio ist der Sound, die Arbeit im Studio ist das Equipment, es sind die Menschen und das ist die Magie der Musik. Ok, ok, ich bin überhaupt nicht so romantisch wie ihr denkt.

Die Aufnahmen im Studio müssen das Wichtigste in der Musik und den Persönlichkeiten der Band oder des Künstlers einfangen und verewigen.

Tja… einfach ist es wenn es um die Musik der anderen geht…

Bei meinen eigenen Aufnahmen läuft alles anders. Ich zittere wie der letzte Ahornblatt im November und zweifele jede Note an. Und ich bin so glücklich wie nie zuvor. Jede Minute, die ich für und mit meiner Musik verbringen darf, erfühlt mein Leben mit dem tieferen Sinn und hey, „who can ask for more?“.

Hier sind einige Eindrücke von den Recordings mit den fantastischen Musikern, die mir Ehre erwiesen haben, für meine Songs zu spielen und zu singen.

David Anlauff – ein besonderer Mensch und einer der besten Drummers Deutschlands,.. als er Drums eingespielt hat, haben die Songs endlich den Ausdruck bekommen, den ich schon immer vermittelt wollte und die Musik ist jetzt so dass sie das aussagt was ich sagen wollte und mir ist absolut klar, warum ich diese Songs überhaupt geschrieben habe. Mich hat es erhlich gesagt, erstaunt.

Ich durfte schon mit den Produzenten auf die Suche nach meinem Sound gehen und vieles ausprobieren bei den Studioproduktionen davor, ich habe einiges erfahren mit und durch die fantastischen Live-Musikern bei den Proben und Konzerten, aber dies war eine ganz neue Erfahrung. Ein Instrument und vor allem, der Musiker, der dies spielte, haben meine Musik derart bereichert, dass ich meine Musik neuerleben durfte. Und das war und ist erstaunlich…

Die Choraufnahmen waren auch fantastisch. Silke Hauck ist eine bekannte Sängerin und eine brilliante Chorsängerin, sie hat schon die Musik vieler berühmten Künstlern mit ihren Gesang veredelt, diesmal war sie von der fabelhaften Jana Obrecht unterstüzt und dann kam auch unsere Praktikantin Evi hinzu und ich. Das ist herrlich geworden.

Last but not least: Produzent & Equipment. Siggi hat schon wieder genau die richtigen Micros (NeumannTLM103, AKG 414 bei den Vocals und Sennheiser, Shure und Neumann u.a. bei den Drums) und Preamps (API, Focusrite, Warm und Neve u.a.) rausgesucht, für die kreative Atmosphäre gesorgt und alles perfekt aufgenommen und bearbeitet…

Mann, ich kann nicht abwarten, bis ich euch die Songs präsentieren kann, aber es dauert nicht mehr so lange…

Stay tuned!

Eure Inna

 

 

 

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Invasion der Balladen

Inna singt Ballade

Inna singt Ballade

Ich habe schon immer eine hasserfühlte Liebe zu Balladen. Am besten hören sich Balladen erst dann an wenn man selbst Liebeskummer hat. Hat man aber nicht immer und wenn der Liebeskummer vorbei ist will man die verdammten Balladen überhaupt nicht mehr hören.
Und die hört man dann überall, weil manche sich zu den riesen Hits entwickeln.
So wie zum Beispiel dieser Song von Christina Perry, der gleichzeitig auch ihr Durchbruch war. Diese Aufnahme ist in den legendären Ocean Way Tonstudio gemacht worden.

Als Sängerin läuft man ständig die Gefahr zu viele Balladen im Repertoire zu haben. Als ich viel Jazz gesungen habe, war es einfach schrecklich. Ich singe Balladen sehr gerne, aber irgendwann hat man einfach zu viel davon. Vor allem auf einem Konzert kann man den Zuschauern keine zwei Stunden ausgelesenen Depressionen anbieten.
Vor ein Paar Jahren gab es gefühlt Balladen, die ausschliesslich einem Thema gewidmet waren, nämlich dem Thema der unglücklichen Liebe. Und was machst du wenn du glücklich verliebt bist? Rrrichtig, du gehst tanzen oder ins Bett. Continue reading

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Position

Foto am 31-03-2014 um 14.21 #2

Ich habe in der letzten Zeit einige Blogs geschrieben, aber noch keins veröffentlicht. Sie sind alle noch nicht fertig, so wie ich auch. Ich denke nach… Ich denke darüber nach, was ich bin, was ich sein will und was ich sein könnte… wenn ich vor einiger Zeit nicht diesen verrückten Traum nachlief und aus der Ukraine in das unbekannte Deutschland reiste…
Ich habe einiges verstanden in den letzen Wochen und Tagen. Mein Leben, so wie ich es jetzt gemeistert habe und wie ich es lenken will ist ein Traum. Ein verwirklichter Traum…  Und das ist nicht selbstverständlich, keinesfalls.
Es ist nicht selbstverständlich das zu tun was du dir erträumst. Es ist für keinen einfach, weder für meine Freunde und Freundinnen hier in Deutschland, USA, England, Frankreich etc, die ihre Karrieren und/oder Familien beeindruckend meistern noch für meine Freunde und Freundinnen in Ukraine und Russland, die jetzt nicht nur Sorgen um Karriere und Familie haben, sondern um die Zukunft, Freiheit und normales oder sogar elementares Leben.
Das Leben, das ich führe ist ein Privileg und ich muss diesen Privileg nutzen. Ich weiß, es klingt banal, aber es gibt nichts banaleres als verzweifelter Versuch die Banalität um Originaltäts willen umzugehen. Ich habe etwas zu sagen und das muss ich auch tun. Ich muss meine Angst überwinden.

Ich schrieb jetzt 2 Songs, die wahrscheinlich zum ersten Mal in meinem Leben etwas politischer sind, als poetische Texte, die ich bis jetzt gesungen habe (die noch immer fast niemand gehört hat, weil wir noch am Produzieren sind).
2 Songs stehen schon, aber ich will doch einen dritten haben. Dann ist meine kleine „politische Trilogie“ auch komplett, so wie mein gesamter Album. Ich freue und furchte mich zugleich…
Foto am 31-03-2014 um 14.22 #2

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