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Best Songs 2013 – Top 10

1V3A1069 Meine persönliche Top 10 der besten Songs aus 2013 sieht so aus:

1. Radioactive by Imagine Dragons

2. Burn by Ellie Goulding

3. Never Go Again by Unlimited

4. Things We´ve Lost In Fire by Bastille

5. Hey! Ho! by The Lumineers

6. Wreking Ball by Mylie Cyros

7. Get Lucky by Daft Pank feat. Pharell Williams

8. Let Her Go by Passenger

9. Counting Stars by One Republic

10. Demons by Imagine Dragons

Warum?.. Darum:

1. Radioactive by Imagine Dragons
Dieser Song ist einfach perfekt. Tiefsinniger Text, zeitgemäßer Sound und sehr coole Vocals (hier in einer genialen Coverversion von Lindsey Stirling and Pentatonix.)

2. Burn by Ellie Goulding.
Man muss nur ein Mal versuchen diesen Song zu singen um zu verstehen, wie schwer er ist und wir raffiniert er geschrieben ist. Hut ab, Ellie!

3. Never Go Again by Unlimited
Ich bin sehr stolz, dass dieser Song in unserem Sound Factory Tonstudio produziert und auf unserem Ocean One Records erschienen ist. Die Jungs von „Unlimited“ haben geschafft einerseits das geile Gefühl, dass man nur hat wenn man 16 oder 18 ist einzufangen und andereseits die tiefe Melancholie. Diese Mischung ist einzigartig sowie mitreißend. Mein kleiner Backround Vocals Beitrag gibt dem Song eine zusätzliche Farbe und das freut mich.
4. Things We´ve Lost In Fire by Bastille
Dieser Song haben meine Gesangschülerinen Mona und Viola gesungen und dann hat es mich erwischt. Ich kaufte mir das Album und seitdem läuft „Bastille“ bei uns rund um die Uhr. Lieblingszeilen im Song:
„…and your diaries
I read them all one day
When loneliness came and you were away
Oh they told me nothing new,
But I love to read the words you used“
„Die Worte, die du benuzt hast…“ Haut mich um… Yes.

5. Hey! Ho! by The Lumineers
Es ist ein Song, der viele Schwächen enthält, mein Produzent und Ehemann Siggi Zundl, zum Beispiel, kann den Song wegen der falsch intonierten Stellen am Anfang gar nicht hören. Der Song rührt mich aber jedes Mal zu Tränen… das muss ich zugeben…Hier ist die viel schönere Version von Stella Sisters).

6. Wrecking Ball by Miley Cyrus
Ich finde es einfach großartig, wie manipulativ die Medien sind, aber auch wir manipulierbar! Es gibt wohl keinen Magazin oder keiner Radiostation, die den Ausdruck „Skandalnudel“ NICHT verwenden. Alle, wie Marionetten, vervielfältigen eine, höchstens zwei Pressemittelungen. Für eigene Meinung hat irgendwie keiner Mut. Ich finde jedenfalls, dass Miley keine „Skandalnudel“ ist. Sie ist eine großartige Sängerin (habt ihr schon versucht ihre Songs zu singen? Sauschwer!) und ein Mensch, der in der Öffentlichkeit aufgewachsen ist. Warum kann sie nicht mal was anderes machen? Es passt ihrem Alter jedenfalls besser, als die Scheinheilige bis zum Grab zu spielen. Mein Gott ist die Welt wieder puritanisch geworden! Der Song ist jedenfalls großartig, so wie das Video dazu von dem Kultfotografen Terry Richardson, der Miley ungewöhnlich zahm inszeniert hat, wenn man seine früheren, eigentlich recht pornographischen Werke bedenkt.

7. Get Lucky by Daft Pank feat. Pharell Williams (Hier ist schon wieder eine exotische Cover Version von der russischen Miliz)
Dazu kann man nichts viel beifügen, ein Song bei dem sich ausnahmsweise alle einig sind: die Hörer, die Kritiker und die Musiker. Alles lieben es. So do I. 🙂

8. Let Her Go by Passenger
Überraschenderweise war der Song in Deutschland am meisten erfolgreich. Sehr schöne Ballade, mit dem leicht paradoxalen Text, der den Song davor bewahrt eine Schnulze zu werden. Großartig!

9. Counting Stars by One Republic
Es hat etwas gedauert bis der Song mich hatte, aber dann gab es kein Zurück. Ich liebe deisen Song immer mehr.

10. Demons by Imagine Dragons (Last but not least: die schöne Version von Unlimited)
Mein Lieblingsthema: Der Mensch und seine Demonen. Ich habe selbst gerade einen Song darüber geschrieben und sogar augenommen, danach war ich zwei Wochen krank, aber ein Paar Demonen habe ich damit, hoffe ich, ausgetrieben. Ein fantastischer Song!

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Best ALBUMs 2013: Britain´s Pop Renaissance

Das letzte Jahr hatte musikalisch viel zu bieten. Großartige Sänger und geniale Bands, die einzigartigen Songs und wahnsinnigen Sounds. Außergewöhnlich viele davon kommen aus Britain. Auch in den vergangenen Jahren sprudelte es nur: Duffy, Adele, Birdy, Jessy J und Alex Clare nur um einige Ausnahmekünstler zu nennen.
Wollen die Engländer wieder eine neue kulturelle Revolution starten, so wie in den 60-70 er?
Damals hat britischer Rock die Welt umgekrempelt und einen neuen Weg der Menschheit gezeigt. Einen Weg der Freiheit. Tja, in der lezten Zeit ist gute Musik wieder zum erfolgreichsten Exportprodukt Englands geworden.

Ich denke oder ich fühle, dass es jetzt wieder passieren kann. Die Welt ist wieder auf der Suche, auf der Suche nach Identität. Ich bin davon überzeugt, dass die Antwort wieder durch die Musik kommt… Wir werden sehen…
Welche Musik beeindruckte mich persönlich am Meisten? Tja, meistens die englische…
Die Sänger

Lights (Ellie Goulding album)

Lights (Ellie Goulding album) (Photo credit: Wikipedia)

Ellie Goulding fand endlich ihren Sound und flog aus der seichten Ecke ins Licht mit „Lights“, „I Need Your Love“ und last but not least „Burn“. Die Single aus dem letzten Jahr brachte alle zum Kochen. Das Album musste her, ich kaufte es, zwar ohne „Burn“, weil das Album noch aus dem Jahr 2012 stamm. finde aber dass es sich hier um die klassische Albumfalle handelt. Ein Paar Hits und viele „Dummies“ – Songs, die Album füllen sollen.  Mein Respekt und Bewunderung für Ellie und ihre fantastischen Produzenten Jim Elliot, vermindert es nicht im geringsten.
James Arthur die phänomenale Stimme des Engländers haut einfach um. Das Album ist sehr gut, the Opener „You’re Nobody ‚Til Somebody Loves You“ ist gigantisch, „New Tatoo“ und „Suicide“ sind hammermässig. James Arthur singt wie der männliche Janis Joplin und bei so viel Herz, Horror und Scham in der Stimme mache ich mir ernsthaft Sorgen ob James nicht einfach durchdreht wie einst Janes Joplin… Ich hoffe, dass die Musik ihn retten würde.

Emeli Sande – ich habe das Album erst vor ein Paar Wochen gekauft und zwar eigentlich eher wegen der Band „Rudimental“ (senkt eure Augen und liest über „Rudimental“ tiefer), als wegen Emelie Sande. Ich mag ihren größten Hit „Read all about it“ überhaupt nicht, mich stört der Text, die Melodie und sogar ihre Stimme. Ich dachte es ist einfach nicht mein Fall und ich belasse dabei. Aber „Next To Me“, „Maybe“ und „Clown“ brachten mich dazu das Album zu kaufen und ich bereue es keine Sekunde. Das Album ist großartig, es ist eigentlich ein Traum vom Album. Es ist persönlich, sehr unterschiedlich, dennoch hat es eine ganz deutliche Linie. Musikalisch ist es auch spannend und innovativ. Tja, was soll ich sagen, Emelie hat mich mitgerissen und sehr viele neue Ideen für mein eigenes Album geliefert. Danke dafür!
Die Bands

Bastille – ursprunglich ein Solo-Projekt von Dan Smith, ist Bastille zu eine Band ausgewachsen., Jedoch sind alle Songs von Dan Smith geschrieben und gesungen. Wahrscheinlich mein Lieblingsalbum aus dem Jahr 2013, der mich musikalisch, sowie emotionell und intellektuell beeindruckte.
Rudimental habe ich schon wieder durch meine Gesangsschülerin entdeckt, 12-jährige Alexa, die selbst übrigens eine außergewöhnliche Sängerin ist. Es fing mit dem Song „Waiting All Night“ feat. Ella Eyre. Ich stöberte weiter, schaute mir die Videos und entdeckte DAS NEUE. Die Ideen, die Musik, die Menschen. Das ist das, was ich selbst suche und in meinen Songs versuche zu verwicklichen. Die neue Zeit, die neue Menschen, die frei und kreativ sind und die Zeit spüren in der wir leben.
Von Rudimental muss ich 2 Videos zu meinem Favorite „Waiting All Night“ posten. Im ersten Video wird die wahre Story von Kurt Yaeger dargestellt mit ihm in der Hauptrolle. Kurt ist ein in San Francisco geborener DMX Champion und Schauschpieler, dem sein Bein tatsächlich amputiert wurde nach einem schweren Unfall im 2006. Die Geschichte, das Video und der Song haben mich tief bewegt… Vielleicht haben sie mich sogar verändert…


Last but not least ist der Sieger aller Charts all over the world: ausnahmsweiser kein Engländer Avicii (geboren  in Schweden als Tim Bergling) mit der Sammlung der tollen Sänger und fantastischen Songs. Ich habe das Album eher pflichtbewusst gekauft um, na ja, das Erfolgsfall zu studieren. Was ich fand ist ein großartiger Album, dass viel Talent, viel Gefühl und tolle Musik zeigt. Hut ab!!! Bin gespannt was 24-jähriger uns im 2014 herzaubert.

Stay tuned!

Eure Inna